KURZE VORSTELLUNG / PRESENTACION CORTA

Ich lebe mit meinem Mann und meinen Tieren in der Provinz Gerona, an der wunderschönen Costa Brava; allerdings ziemlich weitab vom Trubel, den der Tourismus mit sich bringt.In dem Haus mit dem 1300 qm grossen Grundstück leben wir seit 1995. Zu diesem Zeitpunkt hat uns die parkähnliche Landschaft vor der Haustür sehr gefallen. Doch die vielen Koniferen und Sträucher mussten regelmässig geschnitten werden, um ihre Form zu behalten und da wir beide beruflich sehr eingespannt waren, wurde aus dem Park eine etwas ungepflegter Garten, besonders auch durch die Mithilfe unseres Leonbergers Byron.Erst nachdem ich mein Büro zu Hause eingerichtet habe und vor allem seit dem Tod unseres geliebten Byrons im März 2005 kümmere ich mich nun intensiv um den Garten. Doch das heisst nicht, dass wir jetzt wieder einen Schaugarten haben - das wird noch einige Jahre dauern. Ich habe nämlich vor, dem Garten ein ganz anderes Bild zu geben und betätige mich dabei vor allem wie eine Wühlmaus bzw. Maulwurf. Überall werden neue Beete angelegt und die Rasenfläche (kann man eigentlich nur noch Wiese zu sagen) wird immer kleiner. Leider geht es nicht so flott vor sich, wie ich es mir wünsche, denn zum grössten Teil muss ich alles alleine machen. Aber der Garten ist für mich zu einem sehr wichtigen Bestandteil meines Lebens geworden und macht mir viel Freude, so dass ich mich mit Geduld wappne.Es kommt einmal der Tag, an dem auch ich stolz meine Gartenpforten öffnen werde ...!

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Vivo con mi marido y mis animales en la provincia de Gerona, en la maravillosa Costa Brava; sin embargo lejos del jaleo que es consecuencia del turismo.
En la casa con el terreno de 1300 qm vivimos desde 1995. En este momento nos gusto el paisaje parecido a un parque delante de la casa. Pero había que podar regularmente los muchos confieras y arbustos para mantener su forma y como los dos estábamos bastante ocupados profesionalmente, el parque se convirtió en un jardín descuidado. Mas aun con la ayuda de nuestro Leonberger Byron.
Tan solo después de instalar mi despacho en casa y sobre todo después de la muerte de nuestro querido Byron in Marzo 2005, me ocupo intensamente del jardín. Pero esto no quiere decir que ahora tenemos un jardín de exposición – para esto habrá que esperar todavía unos años.
Es que tengo pensado de darle una imagen totalmente distinta al jardín y en consecuencia estoy obrando como un campañol o topo. Por todos los sitios abro nuevos macizos y cada vez queda menos césped (ya realmente se le puede llamar pradera).
Lamentablemente no va todo tan rápido como me gustaría, porque casi todo tengo que hacer yo sola. Pero el jardín se ha convertido en una parte muy importante en mi vida y me da muchas alegrías, así que m armo de paciencia.
Vendrá el día en que yo también podré abrir la puertas de mi jardín ….!

Sonntag, 1. November 2009

Abschied vom golden Oktober und Begrüssung des Novembers mit alten Bräuchen / Despedida del soleado mes de Octubre y bienvenida al noviembre

Ich kann mich noch so beeilen, aber die Zeit ist einfach schneller als ich. Immer hinke ich hinterher, sowie auch im vergangenen Monat, ein wahrhaft goldender Oktober.

Der Herbst hat ja offiziell bereits im September begonnen, doch bisher kam es mir so vor, als wenn wir uns immer noch im Spätsommer befänden. Die Temperaturen stiegen an einigen Tagen nochmal auf 28º-30ºC und selbst in den letzten Tagen hatten wir tagsüber immer noch so um die 23º C. Dabei meist Sonnenschein, bis mittags allerdings durch den hier im Herbst üblichen Tiefnebel nicht sichtbar. Aber die Nachmittage waren einfach herrlich. Sonnenschein, blauer Himmel und milde Temperaturen ...... besser kann es im Oktober doch gar nicht sein!

Überzeugt euch selbst und schaut euch diesen blauen Himmel an:



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Dieses Licht finde ich ideal zum Fotografieren. Ich persönlich ziehe es dem Hochsommer mit seinen allzu grellen Sonnenstrahlen vor.

Und dann erst diese warmen Farben im Garten .... in diesem Fall eine Collage vom 1. Oktober:


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Und diese vom letzten Oktobertag. So langsam merkt man auch dem Garten den Herbst an, obwohl einige meiner Rose nochmal eine neue Blüte nachschieben:

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Die Sonnenuntergänge sind nun auch spektakulär. Leider schafft meine Cam es nicht so ganz, das wunderbare Glühen des Sonnenballs kurz vorm Verschwinden hinter den Hügeln wiederzugeben.

Die dazwischenliegenden Fotos (sowie die von den vergangen Monaten) hebe ich mir auf für düstere Tage, an denen man nur vom nächsten Gartenjahr träumen kann und es die Stimmung hebt, sich die Blüten von vergangenen Tagen anzusehen.

Nun möchte ich euch etwas über die Sitten und Gebräuche zum 1. November berichten. In ganz Spanien ist dieser Tag ein Feiertag - wie auch in Deutschland - es ist der Tag der Allerheiligen. Traditionsgemäss geht man auch hier an diesem Tag zum Friedhof, um seine Toten zu ehren.

Doch davon abgesehen ist es hier in Cataluña auch der Tag der "castañada" und der "panellets". Was es damit auf sich hat? Wen es interessiert, der mag weiterlesen:

Dieser Brauch stammt seinen Ursprüngen nach aus der keltischen Kultur.
Allerheiligen und Allerseelen markieren einen entscheidenden Wendepunkt im Zyklus der Natur, wenn nämlich der Sommer übergeht in die dunklere Jahreszeit.
Ein ganz besonders tief verwurzelter Brauch dieser Tage ist die so genannte castanyada,
das Röstkastanienessen. Bei diesen volkstümlichen Zusammenkünften, zu denen es in vielen Dörfern und in den meisten Schulen in und um Girona kommt, werden Kastanien und Süßkartoffeln geröstet und gegart und in festlicher Stimmung zu Süßwein, Garnatxa oder Mistela verspeist. Ganz besonders schön wird dieses Fest in Amer gestaltet. Anfang November findet in dieser Ortschaft alljährlich ein Wettbewerb für Kastanienröster statt. Denn Kastanien zu rösten will gelernt sein. Da gilt es an das Brennmaterial zu denken, die Glut muss heiß, aber nicht zu heiß sein, und der Punkt, an dem die Kastanien gar sind, ist ebenfalls ein Geheimnis, das erst entdeckt werden will.
Bis vor wenigen Jahren noch gehörte die Kastanienfrau überall zum herbstlichen Stadtbild.
Sie röstete die Kastanien auf ihrem Öfchen und verkaufte sie, noch schön warm in einer Papiertüte, an die vorbeikommenden Passanten.
Die Tradition schwindet mehr und mehr, aber ab und zu stößt man doch noch auf einen der alten Kastanienverkäufer, und dann sollte man die Gelegenheit nutzen und zum Bummeln eine Tüte Röstkastanien verspeisen.
Auch die panellets sind eine typisch herbstliche Schleckerei. Sie werden aus Mandeln, Zucker, Eigelb und Kartoffeln oder Süßkartoffeln hergestellt und kommen mit den verschiedensten Geschmacksrichtungen auf den Markt: mit Pinienkernen, Schokolade, Kokos, Zitrone oder Mandeln … Um Allerheiligen gibt es kaum eine Mahlzeit, bei der man zum Nachtisch nicht panellets verspeist. Das so typische Produkt der katalanischen Gastronomie findet man in allen Konditoreien
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Quelle: costabrava.org

Für mich fängt der Herbst eigentlich so richtig mit dem heutigen Tag an und auch das Wetter scheint meiner Meinung zu sein .... ab morgen soll es "herbstlich" werden.

Und um mich einzustimmen auf diese Jahreszeit gibt es heute abend bei uns eine "castañada". Auf Panellets werden wir verzichten, die sind ja soooooo kalorienreich (aber lecker, besonders die mit den Pinienkernen). Stattdessen habe ich uns ein Blech Pflaumenkuchen gebacken. Der Teig aus Hefe, ohne Eier, fettarme Milch und Margarine sowie wenig Zucker ist wesentlich günstiger für das Hüftgold und schmeckt vorzüglich. Umso mehr, wenn man so was mehr oder weniger nur einmal im Jahr isst.


Montag, 5. Oktober 2009

Offline

Nun denkt nicht, ich hätte aus Faulheit den Post von Margit hier kopiert. Nein, es geht mir genau wie ihr ...... bin zur Zeit aufgrund technischer Probleme mehr off- als online. Letzte Woche sogar mehrere Tage. *grrrrrr

Am Samstag kam dann endlich ein Techniker, nachdem tagelang extern die Leitungen überprüft und nichts gefunden worden war, und brachte mir einen neuen Router. Laut Auskunft hätten durch die starken Gewitter vor ca. einem Monat so etliche den Geist aufgegeben. Zunächst sah es auch so aus, als wenn damit das Problem beseitigt wäre. Aber halt, so einfach geht das doch nicht, zumal Daniela "gafe" ist. Zwei Stunden nachdem der nette, junge Mann gegangen war, stand wieder irgendjemand auf meiner Leitung und ich war erneut offline.

Gerade als ich heute wieder bei der "Telefonica" reklamiert habe und mich darüber beklagte, dass ich seit einer Woche meiner Arbeit nicht nachgehen kann, da ich mit meinen Kunden ja dank dieser Leitung Kontakt halte, kam die Verbindung wieder. Also wurde die Reklamation wieder storniert und ich setzte mich freudig an den PC. Das war's dann auch ..... 10 Minuten später ging wieder nichts. Ich also erneut angerufen und nun warte ich darauf, dass sich die Techniker mit mir in Verbindung setzen. O-Ton von "Telefonica": in mindestens 24 Stunden und maximal 48 Stunden.

Ich stellte mich also seelisch und moralisch darauf ein, mich in Geduld zu üben, als der Router nach kurzer Zeit anzeigte, dass ich wieder online bin. Und das im Moment immer noch. Nun frage ich mich, ob die Techniker die Sache als erledigt ansehen, wenn sie das bei der externen Überprüfung merken und das gleiche Spiel nach kurzer Zeit wieder von vorne beginnt oder ob sie sich dennoch bei mir melden.

Also dann ....... paciencia, paciencia y mas paciencia (zu deutsch: Geduld, Geduld und noch mehr Geduld) !

Nun habe ich mir meinen Frust von der Seele geschrieben und dabei wollte ich euch nur kurz informieren, warum ich nicht blogge, maile etc. Na ja, nun seid ihr jedenfalls genauestens unterrichtet! ;-)

Dienstag, 22. September 2009

Meiner Mutter zum 1. Todestag ........... EN MEMORIAN / A mi madre en su 1. anniversario de muerte ...... EN MEMORIAN




Nur wer vergessen wird, ist tot.
Du wirst leben!




Es stimmt, sie lebt in unserer Erinnerung weiter. Ständig reden wir (mein Mann und ich) von ihr, immer wieder gibt es Situationen, wo vor allem mir irgendeine Begebenheit im Zusammenhang mit meiner Mutter einfällt.
Aber nicht nur in unseren Herzen lebt sie weiter. Auch Bekannte,ehemalige Arbeitskollegen und Freunde haben sie nicht vergessen, denn meine Mutter war zu ihren Lebzeiten eine sehr beliebte Person, die sich mit ihrem liebenswürdigen, freundlichen und hilfsbereiten Wesen schnell die Zuneigung ihrer Mitmenschen auf eine unaufdringliche Art erschlich. Vor allem aber wird uns allen ihr Lächeln unvergessen bleiben. Dieses Lächeln war ihr Merkmal und nur ganz zum Schluss ihres Lebens hat sie es verloren.
Ihr Lächeln war auch der Lebensquell ihres Gefährten, der ohne sie das Leben nicht mehr lebenswert findet und sich alleine in seinem grossen Haus nur noch einsam fühlt und vergeblich nach ihr ruft.

Meine Mutter und ich haben uns in den letzten 3 Jahrzehnten vielleicht nicht so oft gesehen, wie es bei anderen Müttern und Töchtern üblich ist. Zwischen uns befand sich ja eine grosse Entfernung, doch diese war nur räumlich. Sie kam seit gut 20 Jahren meist dreimal im Jahr zu uns (solange meine Oma noch lebte, nicht ganz so oft) und diese Zeit nutzten wir immer ganz intensiv. Selbst als ich noch wesentlich aktiver im Berufsleben stand, habe ich es immer versucht so einzurichten, viel mit ihr unternehmen zu können. Wir haben einige Reisen innerhalb Spaniens zusammen unternommen und viel Interessantes gesehen und Schönes erlebt. Die letzten 5 Jahre kam sie zusammen mit ihrem Gefährten zu uns und auch mit ihm zusammen haben wir einige schöne Touren gemacht.
Sie muss auch sehr viel von unseren Reisen und Erlebnissen in ihrem Umkreis berichtet haben, wie mir im Nachhinein erzählt wurde. Dabei hat man ihr wohl auch angemerkt, wie sehr sie diese Zeit genossen hat. Aber dies nicht nur, wenn wir zusammen eine Reise unternommen haben, sondern überhaupt den Aufenthalt bei uns zusammen mit meinem Mann, der für sie wie ein zweites Kind war, mit mir und unseren Tieren.
Obwohl mir früher manches Mal durch den Kopf ging, dass meine Mutter sehr darunter gelitten haben muss, dass ich - ihr einziges Kind - so weit fortging, denke ich heute doch, dass sie nach den ersten Jahren gut damit fertiggeworden ist und es später sehr genossen hat, mehrmals im Jahr nach Spanien kommen zu können. Unser Verhältnis war eigentlich durch diese Umstände um so intensiver.

Daher ist es für meinen Mann und mich so schwer zu akzeptieren, dass wir sie nie wieder hier bei uns sehen werden. Vor allem im Sommer, denn ihren Geburtstag im August feierte sie seit 20 Jahren immer hier und natürlich zu Weihnachten. Meine grösste Illusion war immer, alles im Haus und draussen weihnachtlich zu schmücken und alles so herzurichten, dass vor allem sie ihre Freude daran hatte. Denn freuen konnte sich meine Mutter immer wie ein Kind. Das war auch so eine bewundernswerte Eigenschaft an ihr ........ nur mit einer Kleinigkeit konnte man ihr die grösste Freude zubereiten. Sie liebte Überraschungen über alles und für mich war es das schönste Geschenk, ihre Freude miterleben zu dürfen.
Es ist ein Trost, alle diese - schönen - Erinnerungen zu haben. Dadurch ist ihre Abwesenheit ein wenig leichter zu ertragen, auch wenn wir uns wahrscheinlich nie ganz daran gewöhnen werden.

Mama, für uns lebst du weiter .............. denn wir werden dich nie vergessen!

Und so bleibst du für immer in unserer Erinnerung:



(leider funktionierte mein Scanner nicht und ich habe dieses Bild vom Original abfotografiert, daher die schlechte Qualität. Ich hoffe aber, es im Nachhinein noch austauschen zu können.)


Es gibt natürlich noch viel mehr Fotos, die dazu beitragen, die Erinnerung an sie wach zu halten. Hier nur eine kleine Auswahl:

Auf den nachfolgenden schwarz-weiss Aufnahmen ist meine Mutter als kleines Mädchen im Kreise ihrer 3 Brüder und Eltern zu sehen, dann als Teenager bei einem Schulausflug, mit einer ihrer geliebten Katzen auf dem Sofa und mit ihrem zukünftigen Ehemann (meinem Vater) und mit mir als Baby.

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Die nächsten Bilder sind Aufnahmen aus den letzten Jahren. Es sind nur einige wenige, stellvertretend für all die schönen Momente, die wir zusammen erleben durften:


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DANKE FÜR DIESE SCHÖNEN MOMENTE, DIE NUN ZU ERINNERUNGEN AN DICH GEWORDEN SIND !!!

Mittwoch, 16. September 2009

Ich melde mich zurück ..... / Os comunico que he vuelto ...

...... nein, nicht aus der "Sommerfrische", sondern von der Blogpause. Für mich bedeutet Sommerzeit = faule Zeit.
Meine guten Vorsätze von Anfang des Sommer, wieder öfter zu posten, sind an der körperlichen und geistigen Trägheit gescheitert, die mich immer bei Hitze überfällt.
Und Hitze hatten wir - für meinen Geschmack - genug. Wahrscheinlich hängt es auch mit dem Alter zusammen, dass ich sie immer weniger vertrage. :(
Fazit ist, ich habe weder was im Garten - ausser jeden Tag 2-3 Stunden zu wässern - noch was am Blog getan. Doch das habt ihr ja wohl schon von selbst bemerkt.

Nun stehe ich vor dem grossen Problem, im Nachhinein die vielen Fotos der vergangenen Monate auszusortieren und alles Wichtige/Interessante zu erzählen. Und zu erzählen gibt es reichlich ...... nicht so sehr von meinem Garten, sondern vor allen von den Tieren.

Zum bereits erwähnten Besuch meiner Freunde aus Leverkusen habe ich auch noch nichts gepostet, des weiteren gab es noch ein Treffen mit einer Forums-Freundin in Barcelona und ein Treffen meinerseits mit meinen Freunden auf Mallorca. Schon allein von diesen Ereignissen gibt es hunderte von Fotos.

Nun steht der Herbst bereits vor der Tür und somit auch erneuter Tatendrang und grosse Lust, wieder neue Projekte im Garten in Angriff zu nehmen. Ich habe da nämlich schon wieder ein paar neue Ideen ;-) und die alten wollen auch verwirklicht werden.

An Lust und Laune fehlt es mir wirklich nicht, nur spielt meine körperliche Verfassung leider nicht immer so mit wie ich es gerne hätte. Aber was soll's, ich werde kräftig in die Hände spucken und los geht's ........ im Garten und im Blog.

Sollten wir uns vorher nicht mehr sehen/lesen, so wünsche ich allen Bloggern, Garten- und Tierfreunden, Forumsfreunden und sonstigen lieben Menschen einen schönen Herbstanfang.

Ein Sprichwort sagt:

„Der Sommer gibt Korn, der Herbst gibt Wein;
Der Winter verzehrt,
Was beide beschert."

Lasst uns nicht auf den Winter warten, sondern vorher die wunderbar süssen Trauben aus meinem Garten selbst verzehren. Ihr seid alle zum Naschen eingeladen .... greift zu, bei uns hängt der Himmel voller Trauben.


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Freitag, 10. Juli 2009

Ein Gruss im Juli /Un saludo en Julio

© by Jenny Stöcker


Mit diesem wunderschönen Foto und dem sinnvollen Spruch möchte ich alle Blogbesucher im Monat Juli willkommen heissen. Und dies ganz schnell, denn die Zeit läuft und eh man sich versieht, steht der Winter schon wieder vor der Tür.

Dem Wetter in vielen Regionen nach zu urteilen scheint es bald schon so weit zu sein. In meiner alten Heimat regnet es schon seit Tagen und die Temperaturen sind sehr niedrig für diese Jahreszeit. Das gleiche höre ich von meinen Forums-Freundinnen, die in ganz Deutschland verstreut leben. Und in Österreich muss es ganz schlimm gewütet haben; der so liebevoll angelegte Garten meiner Namensvetterin ist total zerstört.
(
http://mayodans.blogspot.com/)

Auch hier an der Costa Brava haben wir in den letzten Tagen kein typisches Juli-Wetter gehabt.
Vielerorts hat's geregnet und die Temperaturen sind im Vergleich zu nur einer Woche vorher zwischen teilweise 10 und 14 ºC gefallen. Ab morgen sollen jedoch die für diese Jahreszeit normalen Temperaturen wiederkehren.

Ich persönlich habe die letzten Tage genossen, denn so habe ich endlich Unkraut gerupft, neue Erde verteilt und den Bux geschnitten. Alles Arbeiten, die ich bei stechender Sonne und drückender Hitze nicht verrichten mag.

Nachtrag zum Foto: diese Aufnahme wurde von der Tochter meiner Freunde aus Leverkusen gemacht. Sie hat auch den Spruch dazugesetzt.

Mittwoch, 1. Juli 2009

Mein Garten im Juni / Mi jardin en Junio

Nun sind wir immerhin schon im Juni angekommen ..... und der Sommer naht.
Leider ist die Rosenpracht so gut wie vorrüber, wir sind hier ja immer einen Monat vorraus im Vergleich zu Deutschland. Dabei hatte ich so sehr darauf gehofft, meinen Freunden aus Leverkusen die blühende und vor allem duftende Pracht zeigen zu können. Doch genau zu dem Zeitpunkt ihres Besuches liess sich so gut wie keine Rose sehen ... als wenn sie es bewusst so eingerichtet hätten (die Rosen).

Aber nein, so ganz stimmt es nicht. Denn in meiner rot-weissen Ecke blüht die zierliche, unbekannte Kletterrose mit den winzigen roten Blüten ganz eifrig. So, als wenn sie wüsste, dass nun der Zeitpunkt gekommen ist, um die Aufmerksamkeit auf dieses Eckchen zu ziehen. Jetzt, ab Juni, putze ich es auch wieder regelrecht heraus. Und dazu gehört eine neue rote Decke (jedes Jahr muss ich sie erneuern, da die Sonne die Farben so sehr ausbleicht) und natürlich auch der rote Sonnenschirm. Frisch gepflanzte Petunien/Surfinien in rot und weiss sowie die diversen Geranien, Rosen und weitere Pflanzen in diesen beiden Tönen machen dieses Ecke jedes Jahr immer wieder zu einem interessanten Blickpunkt. Dazu das weisse Gemäuer und das grün-weisse Efeu ...... ich finde es sieht so richtig frisch aus.


Wer genau hinsieht, kann erkennen, wo Michi's Lieblingsschattenplätzchen ist.

Auch wenn die Rosen zur Zeit nicht Blühen, so ist es dennoch sehr schön, innerhalb des (Rosen-)Pavillons zu sitzen. Die 3 Magnolien bilden langsam ein schattiges Dach und auch die restlichen Pflanzen, die alle in Töpfen rundherum stehen, werden immer dichter bzw. höher. Ausserdem fangen nun die Magnolien an zu blühen und der Duft, besonders am Abend ist wirklich umwerfend.


Weiter geht's, nun auf die Garage zu. Dort hat der Wein an der improvisierten Pergola mächtig zugelegt. Ich hatte diesen Trieb von der Mauer auf der linken Seite ja erst vor zwei Jahren oberhalb der Garage befestigt. Mittlerweile haben sich dort schon so viele Trauben gebildet, dass wir sie gar nicht alleine aufessen werden können. Und das ist ja nur ein Rebstock von insgesamt fünf! Die Nachbarn, Freunde und Arbeitskollegen meines GG werden sich freuen.


Auch der Rhabarber ist enorm gewachsen seitdem ich ihn im April von einem Topf in die Erde umgepflanzt habe. Obwohl ich ihn zu gerne probieren würde, werde ich mich zurückhalten und ihm Zeit zum Wachsen bis zum nächsten Jahr geben. Aber dann wird es keine Ausreden geben und er muss herhalten!


Wie ihr sehen könnt, hat sich einiges verändert in den letzten Monaten.

Ich habe die etlichen Meter an der Mauer entlang in drei Phasen bepflanzt - abgesehen vom Eckbeet - wobei die erste Phase Nina's Grab war. Dort ist inzwischen alles zugewachsen und nichts mehr vom Boden zu sehen.


Die im Februar gepflanzte Ghislaine de Feligonde hat schon in diesem Jahr zweimal hintereinander geblüht und das, obwohl sie noch ziemlich klein ist. Ebenso die Westerland, fast zur gleichen Zeit gepflanzt. Sie ist allerdings bereits wesentlich kräftiger.


Ich habe in diesem neuen Beet so einiges an Rosen gesetzt. Einige hatte ich schon, sie wuchsen jedoch ziemlich mickrig vor sich her an ihrem vorherigen Standort. Ihnen scheint es hier nun besser zu gehen.

Doch es wird sicherlich noch einige Zeit dauern, bis sie richtig
kräftig und blühfreudig werden, genau wie die in diesem Winter gepflanzten wurzelnackten Rosen. Bis auf die Kletterrose Aloha haben aber alle schon einige wenige Blüten gehabt, worüber ich mich sehr gefreut habe.
Ich bin überhaupt sehr überrascht, dass ich diesen ehemals toten Boden (vormals stand dort eine Thujahecke) innerhalb von so kurzer Zeit zum Leben erwecken konnte. Die Mühe, alles mit dem Gartenkultivator zu bearbeiten, soweit wie möglich auszuheben und anschliessend die Erde mit abgelagertem Mist und Kompost zu vermischen, hat sich wohl gelohnt.

Nun stelle ich mir in Gedanken schon vor, wie es in den nächsten Jahren aussehen wird, wenn die direkt vor der Mauer gesetzten Kletterrosen, Clematis, Bouganvillea, Passiflora, Jasmin, Bignonia etc. so hoch geworden sind, dass sie über die Mauer hervorschauen und am Eisengitter entlang wachsen. Oh, wie herrlich !!!

Die letzte Phase, die ich fertiggestellt habe, ist das Eckbeet. Es befindet sich zwischen der Mauer zur Strasse hin und der Riesenwand, die unser Grundstück von dem des Nachbarn trennt. Es ist erst Ende Juni fertig geworden und die Pflanzen müssen noch richtig einwachsen.
Das in der Mitte befindliche grüne Spülbecken will ich noch mit Folie auskleiden und zu einem Mini-Teich umgestalten.



Alles in allem bin ich richtig stolz auf mich, an der Stelle der ehemals wirklich hässlichen, total vertrockneten Thuja-Hecke nun dieses Leben geschaffen zu haben.
Übrigens liegen die Stämme dort nur als provisorische Beeteinfassung. Ich muss mir noch genau durch den Kopf gehen lassen, wie und was ich da machen will. Wird sicherlich Winter werden, bevor ich mich damit befasse.

Zum Abschluss dieses Post und des Monats lasst uns noch einen Rundgang durch den Garten machen, damit ihr einen Gesamteindruck bekommt.
Leider hat die Qualität der Fotos unter der Verkleinerung gelitten, aber ich wollte nicht noch mehr einzelne Fotos hochladen

Ich hoffe, ihr habt euch nicht gelangweilt mit meinem endlich mal wieder ausführlicheren Bericht und es hat euch gefallen. Nun bleibt mir nichts anderes als allen einen wundervollen Gartensommer zu wünschen mit schönem Wetter, aber auch ab und zu mal mit dem für den Garten nötigen Regen.


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Ich hoffe, ihr habt euch nicht gelangweilt mit meinem endlich mal wieder ausführlicheren Bericht und es hat euch gefallen. Nun bleibt mir nichts anderes als allen einen wundervollen Gartensommer zu wünschen mit schönem Wetter, aber auch ab und zu mal mit dem für den Garten nötigen Regen



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Nachtrag: den Post über den Besuch meiner Freunde aus Leverkusen werde ich gesondert einstellen.


Mein Garten im Mai ..... Fortsetzung / Mi jardin en Mayo .... Continuacion

"Doch keine Angst, diesmal dauert es nicht wieder einen Monat! ,-)"

Ich zitiere mich hier mal selbst ..... das sind meine eigenen Worte vor genau einem Monat! Eigentlich bin ich ein Mensch, der sein Wort - wenn irgendwie möglich - hält. Doch in Hinsicht auf das Bloggern scheint es wohl nicht zuzutreffen. Von daher werde ich nun auch keinerlei Versprechungen dieser Art mehr machen.

Genug geredet, in diesem Post geht es schliesslich darum euch zu zeigen, was in meinem Garten im Mai vor sich ging oder blühte.

Ich glaube, zuletzt hatte ich von unseren Samtpfoten berichtet. Also mache ich doch gleich weiter mit der Fauna, diesmal mit diesen entzückenden Schwalben:

Sie kamen mich eine zeitlang jeden Nachmittag besuchen, wenn ich vor der Garage unter der Wein-Pergola im Schatten Pflanzen eingetopft habe. Zu meiner Verwunderung zeigten sie keinerlei scheu und liessen sich ohne Probleme fotografieren, wobei wir oft sehr interessante Gespräche führten.

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Schade nur, dass sie sich nach einiger Zeit nicht mehr sehen liessen. Ich hatte mich bereits an ihre Anwesenheit gewöhnt und wartete jeden Nachmittag auf ihr Erscheinen.

Dieser "Wonnemonat" macht seinem Namen alle Ehre ..... alles spriesst, grünt und blüht. So auch meine ersten beiden Exemplare von Engelsptrompeten. Vor genau einem Jahr in einem Discounter als Winzlige gekauft, kann ich es nun gar nicht fassen, zu welchen Riesen sie sich bereits entwickelt haben. Ich hoffe nun, dass sie weiter so gut gedeihen und ich mich an den umwerfenden Blüten erfreuen kann.


Mal überlegen, was es sonst noch zu zeigen gibt. Wie wär's denn mit weiteren Röslein?

Leonardo da Vinci .... wenn sie duften würde, wäre sie perfekt





Hier werde ich den Monat Mai beenden, denn der Juni hat ja auch noch was zu zeigen.

Also dann, gleich geht s weiter ......



Montag, 1. Juni 2009

Mein Garten im Mai ...... eine Rosenexplosion / Mi jardin en Mayo .... una explosion de rosas


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Der Mai ist gekommen ......... und schon wieder gegangen !

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Scheinbar wird es schon zur Angewohnheit bei mir, nur noch nach Abschluss eines Monats zu bloggern. Von daher mache ich auch keine Versprechungen mehr, mich zu bessern ..... es klappt einfach nicht! Der Garten hält mich sehr in Anspruch und die Gartenarbeit hinterlässt - leider - auch körperliche Spuren. Daher geht alles viel langsamer, als ich gerne möchte und es scheint, als wenn ich nie fertig würde. Oder ist es so, dass ich mir einfach zu viel vorgenommen habe? ;-)

Wie dem auch sein, der Wonnemonat Mai ist vorbei (reimt sich sogar) und somit auch die Rosenexplosion in meinem Garten. Doch dank der Digi kein Problem, euch dennoch in der Pracht schwelgen zu lassen. Also, auf geht's zum Rundgang:

Anfang Mai zeigte sich der Garten in frischen grünen Farben. Die häufigen Regenfälle im Winter/Anfang des Frühjahrs machen sich auf diese Weise bemerkbar.


Der Salbei steht in voller Blüte und wird ständig vom Bienenvolk umschwärmt. Ebenso wie der Ceanothus, auch Californischer Flieder oder Säckelbume genannt. Beide leuchten in wunderschönen blau/lila-Tönen, was mir sehr gut zwischen all dem Grün gefällt.

Auch beginnt der Felsenstorchschnablel zu blühen, den ich genau wie die anderen Geraniümer erst in diesem Jahr gepflanzt habe.



Aber die Protagonisten sind eindeutig die Rosen .... und so soll es ja auch sein. Selbst diejenigen, die immer kränkeln bzw. sehr von Schädlingen angegriffen werden wie z.B. die Kletterrose "Marquesa de Urquijo" (auf der folgenden Collage oben links und rechts), zeigen wunderbare Blüten.

In meinem neuen Rosenbeet an der Mauer zur Strasse hin, wo wir erst im Winter die alte Thuja-Hecke entfernt haben (siehe auch: "Mein neues Projekt"), blüht nun auch Ghislaine de Feligonde, die erste in diesem Bereich.


Doch der absolute Star ist dieses Jahr die Eden Rose 85 oder auch Pierre de Ronsard, wie sie in Frankreich und Spanien genannt wird. Mein Nachbar vom gegenüberliegenden Grundstück hat sie - genau wie ich - auch im letzten Jahr erworben. Und nun sind wir beide auf's höchste entzückt von diesen wunderschönen, riesigen Blüten. Sie sind wirklich der Inbegriff einer romantischen Rose und die Bilder, die ich bislang von ihr gesehen hatte, versprechen nicht zu viel!

Ich habe zwei Exemplare, eine im Kübel, der im "Patio" steht und die andere im rosafarbenen Rosenbeet, wo ich sie an einem provisorischen Gerüst hochgeleitet habe, was mir allerdings nicht besonders gefällt und ich sicher noch ändern werde.


Mit der E.R. sind wir nun in der Mitte des Monats Mai angelangt. Obwohl die "Rosenschau" noch weiter geht, will ich aber nicht versäumen, weitere wichtige Ereignisse im Garten zu erwähnen.

Dazu gehört die erste Ernte von unserem Kirschbäumchen, dass wir vor zwei Jahren gepflanzt haben. Es handelt sich um die Sorte "Burlat", die zu den frühen Kirschen gehört, wobei man meist Anfang Juni mit der Reife rechnen kann. Allerdings haben wir bereits am 19. Mai unsere 36 Kirschen geerntet und direkt verspeist. Sie waren soooooo lecker, dass ich mich schon jetzt auf eine hoffentlich grössere Ernte im nächsten Jahr freue.

Damit wir in den Genuss der Kirschen kamen, habe ich das Bäumchen Anfang Mai mit einen Vlies verdeckt, was dann aussah wie ein "Verhüterli". ;-)




Ein weiteres, nennenswertes Ereignis ist unser "Neuzugang" bei den Mietzen. Wohl ungewollt, doch weder mein GG noch ich sind fähig, dieses schmale, hungrige Kätzchen davonzujagen. Nachdem sie bereits einige Tage lang immer zu den Futterzeiten auftauchte und sich trotz ihrer Scheu ins Katzenhaus traute, wo unsere Katzengang gefüttert wird, haben wir uns dann "gestanden", dass wir sie beide heimlich fütterten ohne dem anderen etwas davon zu sagen. Wir hatten ja abgemacht, kein neues Tier aufzunehmen, da wir wirklich genug haben mit unserem tierischen Altersheim und den damit verbundenen Problemen.Aber was sollen wir machen? Geben wir ihr kein Futter, dann lässt sie die anderen Katzen beim Fressen nicht in Ruhe, denn Zugang zum Katzenhaus hat sie leicht. Bei schönem Wetter steht immer die Türe auf und wenn nicht, dann geht sie eben durch die Katzenklappe.

Noch ist sie sehr scheu, aber jeden Tag hat sie weniger Angst. Fast immer ist sie irgendwo auf dem Grundstück aufzufinden und ruft ständig mit ihrem zarten, leisen Stimmchen. Vielleicht sollte es ja so sein und sie ist gekommen, um den leeren Platz von Nina einzunehmen.

Hier seht ihr die "Neue" zusammen mit unseren "alten" Katzen (alt im wahrsten Sinne des Wortes). Es ist die graugetigerte in der Mitte und unten links im Bild. Diese Aufnahmen konnte ich nur mit Zoom machen, da ich sonst nur so nah an sie rankomme, wenn ich ihr Futter gebe.


Nun bin ich erst in der Mitte des Monats Mai angekommen und ich habe noch soooooo viele Fotos zum Zeigen. Von daher beendige ich hier zunächst diesen Post und zeigen den Rest dann in einem 2. Teil.

Doch keine Angst, diesmal dauert es nicht wieder einen Monat! ,-)


Hasta pronto